top of page

Helmut 
Unordinary

...from the upcoming album 'Content Creatures' 👉 pre-order on HERE

💾   DOWNLOAD BIO, WAV & PICS  💾

👉 https://idol-io.ffm.to/unordinary 👈

release date 13.03.2026 (album release: 10.04.2026)

  • Instagram
  • YouTube
  • Themen

Helmut - Unordinary (single, 13.03.26)

label: ST.VLADIMIR (lc 95658)  | isrc: FRIDO2515137 ​

presave / stream: https://idol-io.ffm.to/unordinary

unordinary artrwork.jpg

„Unordinary“, die zweite Single, thematisiert Kulturpessimismus und Entfremdung. Wie auch im Titel des Albums spielt der Musiker hier mit der Frage, wie sich Musikerinnen heute zwischen Kunst und Content bewegen, im

Hamsterrad der Verwertungslogik Material liefern und davon geformt werden, “Where the love’s been”. Wobei offen bleibt, ob Helmut die Liebe zur Musik oder für einen bestimmten Menschen meint. Der Song schließt nicht mit großer Geste, sondern mit einem ernüchternden Geheimnis:

“don`t tell me / I won’t tell you / we’re ordinary”.

Helmut - Content Creatures (album, 10.04.2026)

 

​label: ST.VLADIMIR (lc 95658) 

upc digi: 3663729421241 | upc vinyl: 4251804189637

 

pre-order / pre-save: https://ffm.bio/contentcreatureslp 

​​

​​​​​

 

 

 

 

 

Album Bio_Content Creatures

“Dance Music for Losers”

​​

Wie tanzen Verlierer? Wenn man nach Helmut geht, dann fast schwerelos, mit weichen Füßen, warmen Gesten, manchmal allein, manchmal gemeinsam. Content Creatures, Helmuts viertes Album, evoziert den Pop-Archetypus des „beautiful loser“, der im sogenannten Spätkapitalismus fast aus dem Blick geraten

war. In einer Gegenwart, in der sogar das Leid oft ähnlich durchinstrumentalisiert und auf Klicks getrimmt ist wie ein Leistungssport, setzt dieses Album einen Kontrapunkt: Wer es hört, möchte auf einmal gern wieder ein bezaubernder Verlierer sein, nutzlos und freudvoll abkacken, etwas Geliebtes verlieren, das Herz gebrochen

bekommen, einen Traum aufgeben, in Schönheit versinken.

 

Man versinkt nicht allein. Tröstende Harmonien legen sich um einen, die Stimmen von Freundinnen tauchen auf, begleiten einen ein Stück weit und verschwinden wieder. Warme Grooves, schwebende Synths und feine

Gitarrenlinien prägen einen Indie-Sound, der offen bleibt, atmet. Erstmals in seinem Neuköllner Homestudio selbst produziert, klingt “Content Creatures” bedacht und leicht zugleich.

 

Das Album erscheint digital und auf Vinyl am 10.04.2026 auf dem Berliner Label St.Vladimir. Es hat vier Songs auf der einen und vier Songs auf der anderen Seite. Das Cover ziert ein außergewöhnlich hübsches Meerschweinchen. Helmut zeigt das Besondere im scheinbar Gewöhnlichen: Ein Kinderhaustier, das normalste von allen, ist bei ihm Coverstar und eigensinnige Protagonistin.

 

Auch in “I Got Me A Microwave”, findet Helmut große Themen wie Einsamkeit, Sehnsucht und Pettiness in einer … Mikrowelle. Das lyrische Ich – oder, wie Helmut sagen würde, das emotionale Ich – macht bewusst Sachen, die die fiktive Ex nicht mag: eine Mikrowelle kaufen oder Touristen auf einem Boot zuwinken.

 

“I got me a microwave / I do all the things you hate and I / wave at the boats passing by / it’s all in the smile”

„Unordinary“, die zweite Single, thematisiert Kulturpessimismus und Entfremdung. Wie auch im Titel des Albums spielt der Musiker hier mit der Frage, wie sich Musikerinnen heute zwischen Kunst und Content bewegen, im Hamsterrad der Verwertungslogik Material liefern und davon geformt werden, “Where the love’s been”. Wobei offen bleibt, ob Helmut die Liebe zur Musik oder für einen bestimmten Menschen meint. Der Song schließt nicht mit großer Geste, sondern mit einem ernüchternden Geheimnis:

 

“don`t tell me / I won’t tell you / we’re ordinary”.

 

“Je t’adore l’ennui” ist eine Ode an die Langeweile. “Ich danke der Langeweile, dass sie Räume eröffnet, in denen ich zu mir finde.” sagt der Musiker, “Nach einem großen Projekt muss man rumliegen, Computerspiele spielen,

das Gehirn zum Trocknen aufhängen. Man muss in die Wüste gehen, um eine Oase zu finden.” Und wer hätte geahnt, dass der Rückzug in die Wüste so catchy sein kann? “They Never Told Anyone” fragt, wo sich die Liebenden eigentlich jetzt herumtreiben:

 

“Show me where the lovers have gone / tell me what will happen to us / if we never find anyone / to make us feel whole again”

 

Ja, wo sind sie, die Lovers? Hängen sie irgendwo ab und laden einen nicht ein? Der Song geht zu Herzen, ohne herunterzuziehen; er ist sogar leicht humoristisch mit seinem Backingchor, der immer wieder betont: “They

never told anyone” Überhaupt, wo ist die Liebe? Im Kopf? Im Bauch? In der Brust? Am Späti? Helmut verortet sie sowohl innen als auch außen in der Welt.

 

In “Vallabye”, einem sacht intimen Duett mit der moldawischen Indiekünstlerin Valeria Stoica, geht es um jemanden, der nach langer Abwesenheit in seine Stadt (ist es New York City?) zurückkehrt. Jemand sagt ihm, es gibt sie noch, seine geliebten Orte, die Divebars – und er findet in ihnen Trost. Ein Song für die, die spät noch in Kneipen rumsitzen und nicht nach Hause können. Emo trifft Pop, Schwere trifft Leichtigkeit. Helmut ist wichtig, dass Musik aufrichtig ist, sagt er, nicht Mittel zum Zweck.

 

“God in the Middle”, bereits im Winter erschienen und zum Titeltrack für den Politik-Podcast Gilda con Arne erkoren, ziert sich mit dem eventuell melancholischsten “we dance” der Musikgeschichte, umspielt von einem hellen Synth und einem warm tapsenden Bass im Hintergrund. Spätestens mit diesem Song ist klar: Man ist nicht einsam in Helmuts Musik. Keine Begegnung, keine Berührung war bedeutungslos. Irgendwo da draußen ist dieser Ort, diese Divebar, in der alle sind, die man je geliebt hat. Sie tanzen und trinken, und es liegt keine Boshaftigkeit in ihrem Lachen, nur Erwartung.

Helmut - Content Creatures Artwork 3000.jpg

join Helmut's newsletter: 

https://buttondown.com/Helmut

Helmut (c) Lola Rossi.jpeg
bottom of page